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Datum: 17.07.2019
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Wirkungsziel 1Teilhabe und Selbstbestimmung der Betroffenen sicherstellen

Die demenzsensible Gestaltung des Lebensumfeldes, aber auch Wertschätzung und Selbstbestimmung ermöglichen Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörigen soziale Teilhabe. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu höherer Lebensqualität der Betroffenen geleistet.

Herausforderung

Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen sind häufig vom sozialen Leben ausgeschlossen. Auch An- und Zugehörige leiden in der Folge oftmals unter sozialer Isolation. Die Möglichkeit, sich draußen im bekannten Umfeld aufzuhalten und zu bewegen, ist für Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen in Hinblick auf ihre Lebensqualität von großer Bedeutung.

Das grundlegende menschliche Bedürfnis, Achtung und Respekt zu erfahren, endet nicht im Alter und auch nicht durch Beeinträchtigungen und ist zentraler Bestandteil von Lebensqualität.

Eine weitere Herausforderung liegt darin, größtmögliche Selbstbestimmung von Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen gegen mögliche Selbstgefährdung abzuschätzen. Die demenzsensible Gestaltung des Lebensumfeldes ist somit wichtige Voraussetzung für weitgehende Selbstbestimmung.

Nicht immer stimmen die Vorstellung von Lebensqualität und die Bedürfnisse von An- und Zugehörigen mit den Bedürfnissen von Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen überein, die daraus entstehenden Konflikte werden nicht immer erkannt oder ausgesprochen, sind aber jedenfalls zu berücksichtigen.


Angestrebte Wirkung

Gut leben mit Demenz bedeutet vor allem soziale Teilhabe und Wertschätzung für die Betroffenen. Es bedeutet, sowohl Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen als auch An- und Zugehörige zu befähigen, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren und sichtbar zu machen. Dies muss auch ihren Niederschlag in der Forschungspraxis finden.

Die Unterstützung von Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen, die Anerkennung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten sowie ihre Teilhabe am öffentlichen Leben sind wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Die Lebensbedingungen für Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen sollen vor allem durch zivilgesellschaftlichen Dialog verbessert und der Stigmatisierung entgegengewirkt werden.

Unterschiedliche Lebensformen sollen nach unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen anerkannt und ermöglicht werden. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind derart aus­zugestalten, dass ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht wird. Dies kann durch Realisierung von „Demenzfreundlichen Kommunen/Gemeinden“ erreicht werden: Darunter ist ein Gemeinwesen zu verstehen, in dem es sich für und mit Betroffene/n und ihre/n Familien gut leben lässt und in dem Teilhabe gelebte Wirklichkeit ist. Eine wirkliche Verbesserung kann nur dann gelingen, wenn Formen einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme entwickelt und gelebt werden.

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Handungsempfehlungen

Handlungsempfehlung 1a

Bewusstseinsbildung forcieren und Sensibilisierungsmaßnahmen setzen
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Handlungsempfehlung 1b

Partizipation/Teilhabe im Lebensumfeld sicherstellen
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Handlungsempfehlung 1c

Selbstbestimmung der betroffenen Menschen ermöglichen
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Handlungsempfehlung 1d

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Umsetzung

"Greta ist nicht mehr da" - Tagebuchaufzeichnungen eines pflegenden Angehörigen

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Demenz-Service NÖ - Website

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Einsatz Demenz

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Gut leben mit Demenz. Betroffene und Angehörige kommen zu Wort

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