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Datum: 20.01.2021
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Integrierte Versorgung Demenz - Pilotprojekt Wien

Träger: Psychosozialer Dienst Wien, Fonds Soziales Wien, ÖGK
Region: Wien
Wirkungsziele: Rahmenbedingungen einheitlich gestalten, Demenzgerechte Versorgungsangebote sicherstellen und gestalten, Betroffenenzentrierte Koordination und Kooperation ausbauen, Information breit und zielgruppenspezifisch ausbauen, Teilhabe und Selbstbestimmung der Betroffenen sicherstellen

Das im April 2016 gestartete Pilotprojekt „Integrierte Versorgung Demenz“ wurde mit Beschluss in der 21. Sitzung der Wiener Zielsteuerungskommission bis Ende 2021 verlängert und wird durch den Psychosozialen Dienst Wien (PSD) in Beteiligung mit dem Fonds Soziales Wien (FSW) und der Österreichischen Gesundheitskasse Wien (ÖGK) umgesetzt. 

Bis Dezember 2020 wurden 1502 Personen im Rahmen des Projektes im Gerontopsychiatrischen Zentrum (GPZ) behandelt.

Das Pilotprojekt bietet eine verbesserte Form der bisherigen Versorgung für Menschen mit Demenz: Prozesse werden orientiert an den Betroffenen neu gestaltet bzw. optimiert, einheitliche Standards festgelegt, medizinische und soziale Angebote sowie pflegerische Betreuung besser strukturiert und vernetzt – von der frühzeitigen Diagnose bis hin zur kontinuierlichen Behandlungs- und Betreuungsphase. Die bedarfsgerecht aufeinander abgestimmten Maßnahmen bieten den Betroffenen adäquate Hilfe und Unterstützung und tragen so zu einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes der Menschen mit Demenz und damit ihrer Lebensqualität sowie der ihrer Angehörigen bei.

Zur Erhöhung der einschlägigen Kompetenz von Pflegepersonen, Heimhilfen und MedizinerInnen werden im Rahmen des Projektes ganztägige MultiplikatorInnenschulungen im Aus- und Weiterbildungszentrum Soziales Wien GmbH (AWZ) durchgeführt.

Die Evaluierung der ersten Projektphase bis Ende 2018 erfolgte vor allem durch qualitative Methoden, wie z.B. durch Interviews mit Angehörigen und Nahtstellenpartnern. Die Ergebnisse der Interviews mit pflegenden Angehörigen geben überzeugende Hinweise auf erzielte Entlastungseffekte durch das Projekt.

Die Evaluierung der 2. Projektphase soll 2021 abgeschlossen sein und eine quantitative Bewertung des Projektes mittels Kontrollgruppenvergleiches ermöglichen.

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