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Datum: 12.12.2017
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Über uns

Demografischer Wandel und damit einhergehende steigende Demenz-Prävalenzraten wie auch wachsender Betreuungs- und Pflegeaufwand veranlassten die österreichische Regierung, die Entwicklung einer Demenzstrategie in ihr aktuelles Regierungsprogramm 2013-2018 aufzunehmen. In ihrem Fokus stehen neben den zu betreuenden Menschen auch deren Angehörige. 

In Österreich sind rund 130.000 Menschen von demenziellen Beeinträchtigungen betroffen. Betreuer/innen, An- und Zugehörige sind gefordert, mit ihrer Kommunikation auf die veränderte Wahrnehmung der Erkrankten einzugehen.

Das ist eine herausfordernde und kaum trainierte Aufgabe. Zudem sind die für die Betreuung und Versorgung zuständigen Einrichtungen und Kompetenzbereiche organisatorisch gesplittet.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) regelt Aspekte der akuten Krankenversorgung und Prävention, während Langzeitbetreuung und -pflege im Kompetenzbereich der Bundesländer liegen und Geldleistungen für Langzeitpflege wie Pflegegeld und Pflegefonds in die Zuständigkeit des Sozialministeriums fallen.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen beauftragte zusammen mit dem Sozialministerium die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) mit der Begleitung des Prozesses zur Erarbeitung einer österreichischen Demenzstrategie. Start war eine Auftaktveranstaltung im Februar 2015, bei der wesentliche Stakeholder mit maßgeblichem Einfluss auf die Umsetzung der Demenzstrategie im Plenum vertreten waren. Im Rahmen dieses Plenums wurden sechs Arbeitsgruppen gebildet, die in der Zeit von März bis Oktober 2015 Wirkungsziele und Handlungsempfehlungen erarbeiteten. Ende 2015 wurde der Abschlussbericht der Arbeitsgruppen der Öffentlichkeit präsentiert, im Sommer 2016 wurde die Strategie vom Ministerrat zur Kenntnis genommen.

Demenz als Querschnittsmaterie betrifft die beiden Sektoren, Gesundheit und Soziales. Diese sektorenübergreifende Zusammenarbeit auf Bundesebene wird auch bei der Umsetzung der definierten Ziele weiter fortgesetzt, um ein gutes Leben mit Demenz weitestgehend zu ermöglichen. Kooperation zwischen den Stakeholdern –  d. h. ressortübergreifende Zusammenarbeit im Sinne der österreichischen Rahmen-Gesundheitsziele - ist daher besonders wichtig.

Die Website dokumentiert den Umsetzungsstand von Maßnahmen, die in der Demenz-Strategie fixiert wurden, und ermöglicht Transparenz für all jene Projekte und Initiativen, die engagierte Menschen und Organisationen betreiben.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des

Sozialministeriums

Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen

und im Folder

"Gut leben mit Demenz - Ein Wegweiser"

 

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